Bernies Kulinaria

Ernst ist die Kunst, heiter das Leben

Bernie K_PortraetDer hochgewachsene Mann mit den offenen, herzliches Interesse ausstrahlenden Augen ist ein Connaisseur im besten Sinne, ein Kenner und Liebhaber alles Schönen zwischen Musik, Natur, Wein und Küche. Wenn er Klarinette spielt, meint man, Benny Goodman zu hören. Bernhard Ullrich swingte mit Hugo Strasser und Max Greger, er tritt im Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz auf, spielt bei den Münchner Symphonikern und mit eigenen, vorzugsweise dem Jazz gewidmeten Formationen wie dem von ihm geleiteten „Wine & Roses Swing Orchestra“. Ullrich ist als Musiker auch Arrangeur und Komponist, darüber hinaus ein begnadeter Weinverkoster. Wie schön, daß er für die Feinschmeckerey künftig als kulinarischer Kolumnist unterwegs sein wird. (www.bernie-music.de)

6. Auftritt: Münchner Impressionen

Geschrieben von: Bernhard Ullrich!

München wird oft die nördlichste Stadt Italiens genannt. Das hat seinen Grund nicht nur in der italienisch inspirierten Architektur, sondern auch in der Liebe der Münchner zur italienischen Küche. So wundert man sich kaum, dass man sogar auf der Speisekarte des im Alt-Münchner Stil neu eröffneten Klosterwirts neben typisch bayerischen Gerichten wie Obatzda (angemachter Camembert) und Weißwurst auch Penne Rucola oder Carpaccio mit Parmesan findet.

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5. Auftritt: Veneto

Geschrieben von: Bernhard Ullrich!

Durchs schöne Veneto

Die vielbesungene Lagunenstadt, die Serenissima Venedig, wird nicht nur von Kulturinteressierten gerne und häufig besucht. Aber haben Sie sich auch schon mal auf der Terraferma, dem Festland der Region Venetien, näher umgesehen? Ich kann Ihnen versichern, daß es sich schon der Weine wegen lohnt! Nördlich von Verona wächst beispielsweise die Corvina-Traube, aus der zusammen mit Rondinella und Molinara der leichte Valpolicella und der mächtige Amarone (aus getrockneten Trauben) hergestellt werden. In der Cantina Valpantena in Quinto di Verona bekommt man für einen vernünftigen Preis neben den beiden Klassikern auch zwei interessante Rotweine, die von der Intensität zwischen ihnen liegen: Ritocco und Ripasso werden zunächst nach Valpolicella-Art hergestellt, fermentieren aber dann ein zweites Mal auf Amarone-Trester, wodurch sie an Geschmack und Fülle gewinnen.

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4. Auftritt: Friulanische Impresssionen

Geschrieben von: Bernhard Ullrich!

In der italienischen Region Friaul, mit ganzem Namen „Friaul - Julisch Venetien“ (Friuli Venezia Giulia), zu finden im Nordosten des Stiefels, begann meine Leidenschaft für Wein, Essen, Land und Leute Italiens, und ich halte ihr bis heute die Treue, auch wenn sich meine Interessen mittlerweile längst auf weitere italienische Regionen ausgedehnt haben. 

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3. Auftritt: Spumante aus der Franciacorta

Geschrieben von: Bernhard Ullrich!

Wenn Sie das nächste Mal in Italien auf der Autostrada zwischen Mailand und Verona unterwegs sind, planen Sie doch einen kulinarisch wertvollen Stopp bei Brescia ein. In dieser Gegend befindet sich nämlich die relativ junge lombardische Weinbauregion Franciacorta. Ihren DOC Status hat sie seit 1967, DOCG bei Schaumwein seit 1995.

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2. Auftritt: Rund um Como: Fisch am See, deftige Kost am Berg

Geschrieben von: Bernhard Ullrich!

Fischliebhabern bietet der Comer See so manche Spezialität. Als Vorspeise werden in den meisten Lokalen in Seenähe unter anderem Missoltini angeboten. Hierbei handelt es sich um Agoni (Finten), die nach dem Fang eingesalzen, in der Sonne getrocknet und schließlich in Holzfässer (missolte) gepresst werden, wo sie mehrere Monate fermentieren. Vor der Zubereitung auf dem Grill werden sie mit Essigwasser gereinigt. Wer kein Problem mit dem intensiv fischig-salzigen Geschmack hat, sollte diese Besonderheit unbedingt einmal probieren.

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