Wort der Woche

Wort der Woche 15 – 13

Geschrieben von: August F. Winkler

„In den hoch entwickelten Industrieländern, wo das Essen nicht nur dem Überleben dient, fragt man sich, womit man glücklich ist. Mit Essen! Das Leben ist arbeiten, schlafen, essen, Fernsehen schauen, den Computer bedienen und ein bißchen Sex. Das ist es, was uns noch bleibt. Das größte soziale Netzwerk der Welt ist das Essen, nicht Facebook.“

Adria Ferran

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Wort der Woche 13_13

Geschrieben von: August F. Winkler

Ein Koch, ich meine ein guter Koch, ist ein göttliches Wesen.

voltaire
Das Lob stammt von Voltaire (1694-1778), französischer Philosoph, Lyriker, Dramatiker, geistvoller Ironiker und großer Aufklärer seines Jahrhunderts.
 

Wort der Woche 12_13

Geschrieben von: August F. Winkler

We love you, but No Cry Babies

Nicht zwingend zu kommentierender Hinweis im „Fog City Diner“, einem Restaurant in San Francisco (www.fogcitydiner.com)
   

Wort der Woche 11_13

Geschrieben von: August F. Winkler

„Na ja. Eine Dame, die nicht ’Arsch’ sagen kann, ist keine Dame, und damit Schluß.“

Tobisch Lotte
Diese herzerfrischende Definition gab Lotte Tobisch, die geborene Baroneß, Schauspielerin, Briefpartnerin des Soziologen Theodor Adorno und Grande Dame der gebildeten Wiener Gesellschaft, die von 1981 bis 1996 den Opernball organisierte und sich heute sozial im Verein „Künstler helfen Künstlern“ engagiert, dem Magazin der Süddeutschen Zeitung auf die Frage: „Sie werden oft als Dame bezeichnet. Behagt Ihnen das?“
 

Wort der Woche 10_13

Geschrieben von: August F. Winkler

„Wenn einer sagt: Es ist mir gleich, wann, wo und was er esse, so verdient er unser tiefstes Mitleid, weil er mit den schönsten Gaben Gottes nichts anzufangen weiß.“

Walterspiel Alfred

Alfred Walterspiel (1881-1960), der große deutsche Koch und Hotelier, geboren in Steinbach bei Baden-Baden und gestorben in München, wußte, wovon er sprach, denn er hat mit seiner Kochkunst zahlreiche Menschen glücklich gemacht. Nach seiner Ausbildung als Koch und Konditor folgten Engagements in Cannes, Stockholm, St. Petersburg, London und Berlin, dort als Küchenchef im Hotel Kaiserhof, bis er 1909 das Restaurant Pfordte übenahm. Ende 1910 erwarb er von Louis Adlon das „Restaurant Hiller“, damals eines der berühmtesten Häuser weltweit.

Eine neue Ära begann für Alfred Walterspiel, als er 1922 mit seinem jüngeren Bruder Otto in München das „Restaurant Walterspiel“ eröffnete, das 1926 in das von ihnen erworbene Hotel „Vier Jahreszeiten“ integriert wurde. Dank seiner Kochkunst avancierten Hotel und Restaurant zu einer der besten europäischen Adressen. Der Nachwelt erhalten blieben die Rezepte des großen Meisters, niedergelegt in dem Buch “Meine Kunst in Küche und Restaurant“ mit dem Untertitel „Erfahrungen und kulinarische Anschauungen eines internationalen Kochs mit über hundert eigenen Rezepten“.
   

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