Wort der Woche

Wort der Woche 9_13

Geschrieben von: August F. Winkler

„Ach ,wie schön ist doch das Leben, und wie schön läßt es sich plaudern, wenn man zu vieren ist und jeder sein Rebhuhn verzehrt.“

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Diese unwiderlegliche Erkenntnis stammt von Sacha Guitry (1885-1957), dem französischen Schauspieler, Regisseur und gefeierten Bühnenautor, berühmt für seinen funkelnden Esprit.
 

Wort der Woche 8_13

Geschrieben von: August F. Winkler

„Natürlich ist gute Küche unabhängig vom Geschlecht. Dennoch fließt meine Persönlichkeit in meinen Küchenstil ein. Ich bin eben eine Frau und habe eine andere Sensibilität, wozu sollte ich das leugnen?“
pic anne sophie
So unverkrampft wie Anne Sophie Pic, seit 2007 mit drei Michelin-Sternen geschmückte Chefin im “Maison Pic“ im südfranzösischen Valence, hat noch selten eine Frau über den Zusammenhang von Geschlecht und Beruf gesprochen. Madame Pic, demnächst 44 Jahre jung, repräsentiert in ihrer Familie die dritte Drei-Sterne-Generation – nach Vater und Großvater. Als Vorbilder nennt die anmutige Dame Paul Bocuse, Michel Bras und Jacques Pic, ihren Vater.

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Wort der Woche 7_13

Geschrieben von: August F. Winkler

„Weinempfehlungen, die wir Sommeliers für perfekt halten, sind für den Gast unter Umständen nicht perfekt. Wir müssen lernen, unsere Eitelkeit im Zaum zu halten.“

Roca Josep
Wahr gesprochen von Josep Roca, Sommelier im „El Celler de Can Roca“ im katalonischen Girona (www.cellercanroca.com).

Josep Roca führt mit seinen zwei Brüdern das wunderbare Restaurant, das man ohne zu Erröten wenn schon nicht wegen der weltbesten, so doch als eine der weltbesten Küchen rühmen kann: Joan, der Ältere, fungiert als Architekt des Geschmacks, Jordi, der Jüngste, brilliert als Patissier, Josep, an Jahresringen in der Mitte stehend, dirigiert den famosen Weinkeller. Ein Menü bei den Rocas ist eine Reise in die große gastronomische Welt voll Phantasie, Überraschungen, Witz, Tiefengeschmack und Eleganz.

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Wort der Woche 6_13

Geschrieben von: August F. Winkler

„Ich muß von dem reden, was ich trinke. Weil das ein Kapitel ist, über das ich mich endlos auslassen kann – mit Silberman rede ich darüber manchmal zwei Stunden lang...“

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Luis Bunuel Portoles (1900-1983), Surrealist und Film-Regisseur, schrieb das in seinen Erinnerungen, betitelt „Mein letzter Seufzer“, über Wein und insbesondere Cocktails, eine seiner Leidenschaften. Vor allem der Dry Martini hatte es ihm angetan – wie im diskreten Charme der Bourgeoisie, neben „Viridiana“, „Belle de Jour“, „Ein andalusischer Hund“ und „Dieses obskure Objekt der Begierde“ einer seiner schönsten Filme, ebenso trefflich wie amüsant dargestellt.
 

Wort der Woche 5_13

Geschrieben von: August F. Winkler

Iß nur, wenn du wirklich hungrig bist, und selten aus Vergnügen.“

Das sagte Carl Ludwig Schleich (1859-1922), deutscher Chirurg, populärer Schriftsteller und Meister des Zitats, passend zur Fastenzeit. Interessant an dem Spruch ist das „selten“, was vielleicht impliziert, daß der Mann als Arzt für die Leser der „Gartenlaube“ moralisierend auftrat, privat jedoch Sinn für ein feines Mahl hatte. Immerhin hat Gottfried Keller, der Schweizer Dichter, seinen Freund amüsiert als „der Dütsche, der so wunderherrlich süffe cha“, beschrieben.

Man kann aber auch gleich Bernard Shaw (1856-1950) zustimmen, der – nicht minder passend in die Fastenzeit - mit weiser Ironie meinte: „Mäßigkeit wird niemals um ihrer selbst willen gepriesen.“
   

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Wort der Woche

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Nadar

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